LLB investiert 100 Millionen Franken in Digitalisierung

29. Oktober 2021, 11:57
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Die Liechtensteinische Bank will Kernprozesse effizienter machen, die IT-Security weiter verbessern und das digitale Angebot ausbauen.

Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) hat sich für die nächsten 5 Jahre eine neue Strategie verpasst. "ACT-26" soll die Kernthemen Wachstum, Effizienz und Nachhaltigkeit in den Fokus stellen, heisst es in einer Mitteilung. Ziel sei auch die technologische und nachhaltige Transformation. Dazu investiere die Bank 100 Millionen Franken.
Gleichzeitig reorganisiert das Finanzinstitut seine Geschäftsleitung. Die bisherige Division "Group COO" wird in CDO (Chief Digital & Operating Officer) umbenannt. In der von Patrick Fürer geleiteten CDO-Division sollen die für den Wandel nötigen Skills gebündelt werden. Sie soll auch den neuen Bereich Digital Transformation beinhalten. 
Verbesserte Prozesse, neue AngeboteDie Bank will die 100 Millionen Franken in den nächsten 5 Jahren investieren, einerseits um die Digitalisierung von Produkten und Prozessen voranzutreiben. Andererseits sollen interne Prozesse verbessert werden.
Kundenseitig soll das hybride Beratungsmodell ausgebaut werden, ist der Präsentation des Investorentags zu entnehmen. Auch das volldigitale Produkt- und Service-Angebot soll weiterentwickelt werden. Gleichzeitig will die Bank agil vorgehen, um künftig schneller auf neue Kundenbedürfnisse reagieren zu können.
Bank-intern gehe es unter anderem darum, gruppenweite Kernprozesse und Technologien zu vereinfachen, standardisieren. Dazu gehört laut der Präsentation die Transformation hin zur papierlosen Bank. Ziel sei es, die Skalierbarkeit der gesamten Gruppe zu erhöhen. Ausserdem plant die LLB weitere Investitionen in die IT-Sicherheit. 

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