Logitech bleibt im Corona-Hoch

20. Oktober 2020, 12:55
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Der Umsatz und der Gewinn des Herstellers von Peripheriegeräten sind ein weiteres Mal stark angestiegen.

Logitech profitiert weiter stark von der vermehrten Arbeit im Homeoffice, das von der Corona-Pandemie ausgelöst wurde. Der Hersteller von Peripheriegeräten ist von Juli bis September wie schon in den beiden Quartalen zuvor deutlich gewachsen. Insbesondere Videokonferenznutzer füllten erneut die Kassen. Aber auch die Verkäufe von Tastaturen und Mäusen legten klar zu. 
Insgesamt fuhr Logitech im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 einen Umsatz von 1,26 Milliarden Dollar ein. Das sind 75% mehr als vor einem Jahr. In Lokalwährungen habe das Wachstum 73% betragen, so Logitech.
Gleichzeitig konnte das amerikanisch-westschweizerische Unternehmen auch die Profitabilität steigern. 45,3% des Umsatzes blieben als Bruttogewinn übrig. Das ist deutlich mehr als vor einem Jahr (37,8%). Der Bruttogewinn (US-GAAP) stieg entsprechend stark um 372% auf 322 Millionen Dollar.
Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT (Non-GAAP) wuchs um 295% auf 354 Millionen Dollar. Bei den Non-GAAP-Zahlen rechnet Logitech verschiedene Posten heraus, wie zum Beispiel Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen und Restrukturierungsaufwendungen. Unter dem Strich erzielte Logitech einen Reingewinn von 266,9 Millionen Dollar. Das ist ein Anstieg von 266% im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Zahlen besser als erwartet

Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Laut 'AWP'-Konsens wurde mit einem Umsatz von 846,0 Millionen Dollar und einem EBIT von 113,4 Millionen gerechnet. Als Bruttomarge wurde 37,6% vorhergesagt.

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