Logitech darf sich mit Jahresbericht noch länger Zeit lassen

29. Oktober 2014, 05:08
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Der Computerzubehörhersteller Logitech darf sich mit der Veröffentlichung des Jahresberichts noch etwas mehr Zeit lassen.

Der Computerzubehörhersteller Logitech darf sich mit der Veröffentlichung des Jahresberichts noch etwas mehr Zeit lassen. Weil das Unternehmen wegen Buchungsfehlern auch ältere Abschlüsse korrigieren muss, hat die Schweizer Börse SIX einen weiteren Aufschub gewährt.
Spätestens am 3. Dezember morgens um 7.30 Uhr muss der Bericht für das Geschäftsjahr 2013/14, das Ende März abgeschlossen wurde, aber vorliegen. Das geht aus einer von Logitech veröffentlichten Mitteilung vom Mittwoch hervor. Dem amerikanisch-schweizerischen Konzern wurde die Frist zur Veröffentlichung schon zwei Mal erstreckt.
Hintergrund sind buchhalterische Unstimmigkeiten in den Jahren 2011 und 2012. Konkret wurden Lagerbestände von Produkten, die Logitech bei der Lancierung des inzwischen gescheiterten GoogleTV produziert hatte, sich aber schlecht verkauften, falsch bewertet.
Dies führt zu Korrekturen der Erfolgsrechnungen und Bilanzen der vergangenen vier Geschäftsjahre. Wie hoch die Korrekturen ausfallen werden, ist noch nicht bekannt. Wird Logitech den Geschäftsabschluss nicht innerhalb der nun gesetzten Frist veröffentlichen, können die Logitech-Aktien vom Handel ausgesetzt werden. (sda/mim)

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