Logitech: Dramatischer Rückgang der Marge

23. Juli 2009, 08:56
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Der Mäuse-Hersteller schreibt weiterhin rote Zahlen. Doch im laufenden Quartal soll es wieder einen operativen Gewinn geben.

Der Mäuse-Hersteller schreibt weiterhin rote Zahlen. Doch im laufenden Quartal soll es wieder einen operativen Gewinn geben.
Der schweizerisch-kalifornische Computerzubehör-Hersteller Logitech leidet auch im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres unter der Krise. Das Unternehmen glänzte bis vor wenigen Monaten mit unglaublichen Umsatz- und Gewinnsprüngen. Die Situation hat sich nun von April bis Juni nicht verbessert.
Während der Umsatz um satte 36 Prozent (währungsbereinigt -33%) von 509 auf 328 Millionen Dollar sank, betrug der Nettoverlust 36 Millionen Dollar. Auf operativer Ebene betrug der Verlust 33 Millionen Dollar. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte Logitech einen Nettogewinn von 29 Millionen und einen operativen Gewinn von 30 Millionen Dollar ausgewiesen. Dramatisch ist auch der Absturz bei der Bruttomarge: Sie sank im Jahresvergleich von 34,1 Prozent auf 24,4 Prozent.
Logitech litt sowohl im Retail- als auch im OEM-Bereich. Der Retail-Umsatz sank um 35 Prozent, wobei die Verkäufe in EMEA um 39 Prozent, in Amerika um 37 Prozent und in Asien um 22 Prozent zurückgingen. Der OEM-Umsatz sank um 39 Prozent. Der Umsatz sank in sämtlichen Produktsegmenten (Pointing Devices, Keyboards & Desktops, Audio, Video, Gaming, Remotes).
Rückkehr in die Gewinnzone
Logitech erwartet eine Rückkehr in die schwarzen Zahlen im laufenden zweiten Quartal; der operative Gewinn soll 10 Millionen Dollar betragen. Das Unternehmen geht zudem von einem Umsatz zwischen 465 und 485 Millionen Dollar und einer Marge von 27 bis 29 Prozent aus. (Maurizio Minetti)

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