Logitech: Einbruch der Verkäufe in Europa

28. April 2011 um 10:08
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Der schweizerisch-amerikanische Konzern Logitech hat in den vergangenen drei Monaten Computerzubehör im Wert von 548 Millionen US-Dollar verkauft, das sind vier Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres, wie einer Mitteilung von heute zu entnehmen ist.

Der schweizerisch-amerikanische Konzern Logitech hat in den vergangenen drei Monaten Computerzubehör im Wert von 548 Millionen US-Dollar verkauft, das sind vier Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres, wie einer Mitteilung von heute zu entnehmen ist. Das Geschäftsjahr schliesst das Unternehmen mit einem Umsatz von 2,36 Milliarden Dollar ab, was einer Steigerung von einem Fünftel im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Der Gewinn im abgeschlossenen Quartal betrug noch 2,8 Millionen Dollar, was massiv unter den 24,5 Millonen Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres liegt. Bereits Anfang Monat hatte Logitech eine Gewinnwarnung heraus gegeben. Verantwortlich für diesen Einbruch war laut Logitech-CEO Gerald Quindlen eine schwache Nachfrage in Europa, dem Mittleren Osten und Asien. Er versprach heute Remedur: Schlecht umgesetzte Channel-Preise und Promotionsprogramme würden jetzt angepasst. Fürs laufende Geschäftsjahr erwartet Logitech einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Dollar. (pk)

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