Logitech erzielt in der Coronakrise deutlich mehr Umsatz

12. Mai 2020, 09:24
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Der Hersteller wuchs im letzten Geschäftsjahr und konnte besonders im Schlussquartal bis Ende März stark zulegen.

Logitech ist im Schlussquartal des Geschäftsjahres 2019/20, das Ende März abgeschlossen wurde, deutlich gewachsen und hat auch mehr verdient. Das Geschäft des Herstellers von Computerzubehör litt nicht unter Covid-19, sondern profitierte gar von den Auswirkungen der Pandemie.
Der Umsatz kletterte um 13,6% auf 709,2 Millionen US-Dollar. In Lokalwährungen betrug das Plus rund 15%, wie das Unternehmen aus der Westschweiz in einem Communiqué bekannt gab. Dabei stiegen die Verkäufe von Webcams, Tablet-Zubehör, Tastaturen oder auch von Zubehör für die Videokonferenzen.
Im gesamten Jahr 2019/20 erzielte Logitech damit einen um rund 7% höheren Umsatz von 2,98 Milliarden Dollar. Es ist der höchste Wert der Firmengeschichte, wie das Unternehmen schrieb.
Operativ verdiente der schweizerisch-amerikanische Konzern ebenfalls klar mehr. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT (Non-GAAP) legte in den Monaten Januar bis März um 23,2% auf 79,0 Millionen Dollar zu. Im Gesamtjahr stieg er um 9,8% auf 387,1 Millionen Dollar.
Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen litt das Unternehmen nicht unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. "Videokonferenzen, Arbeit von zu Hause aus oder das Streaming von Inhalten sind langfristige Trends, die unser Geschäft vorantreiben", wurde CEO Bracken Darrell im Communiqué zitiert. Und Covid-19 habe diese Trends nicht etwa verlangsamt, sondern beschleunigt.
Logitech hat die Erwartungen der Finanzgemeinde klar übertroffen. Da das Geschäft von der Corona-Pandemie nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, blickt das amerikanisch-schweizerische Unternehmen nach wie vor mit Optimismus nach vorne und will weiteres Wachstum erzielen, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

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