Logitech ist im Pandemie-Hoch

29. April 2021, 09:18
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Der Home-Office-Boom beschert dem Peripherie-Hersteller Rekordumsätze.

Wie manch andere IT-Unternehmen gehört auch der ursprünglich westschweizerische Peripherie-Hersteller Logitech zu denjenigen, die von den Auswirkungen der Pandemie profitiert heben. Webcams, Tastaturen, Computermäuse oder Tablets waren in Zeiten von Home Office und Home Schooling gefragt wie nie zuvor. Die Umsätze kletterten in dem im März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr auf Rekordwerte.
Im vierten Quartal allein hat sich der Umsatz auf 1,54 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt, wie der schweizerisch-amerikanische Konzern mitteilte. Damit wuchs Logitech gar noch schneller, als dies Analysten erwartet und das Management um CEO Bracken Darrell Anfang März an einem Investorentreffen vorausgesagt hatten.
Das starke Wachstum schlug positiv auf das operative Ergebnis durch: Der um die Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen und Restrukturierungen bereinigte operative Gewinn EBIT (Non-GAAP) kletterte um über 300% auf 325 Millionen Dollar.
Unter dem Strich verblieb allerdings nur ein leicht höherer unbereinigter Gewinn (US-GAAP) von 226 Millionen Dollar (Vorjahr 214 Millionen). Die Waadtländer hatten im Jahr davor von einer Vereinbarung mit dem kantonalen Steueramt im Zusammenhang mit der eidgenössischen Steuerreform profitiert.

Rekordhoher Jahresumsatz 2020/21

Das Geschäftsjahr 2020/21 sei das beste in der Geschichte von Logitech gewesen, wird Bracken Darrell in der Mitteilung zitiert.
Die Verkäufe im Gesamtjahr nahmen um 76% auf rekordhohe 5,25 Milliarden Dollar zu. Der Reingewinn betrug mit 947 Millionen Dollar mehr als doppelt so viel wie im Jahr zuvor.

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