Logitech: Verlust und Chef weg

28. Juli 2011, 08:02
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Nach einem verlustreichen Quartal muss CEO Quindlen gehen.

Nach einem verlustreichen Quartal muss CEO Quindlen gehen.
Schon seit längerem befindet sich der schweizerisch-kalifornische Consumerprodukte-Spezialist Logitech in einer Abwärtsspirale - nun hat der Konzern einen neuen Tiefpunkt erreicht.
Im ersten Quartal rutschte das Unternehmen mit 29,6 Millionen Dollar in die roten Zahlen. Dies, nachdem der Gewinn vor einem Jahr noch 20 Millionen Dollar betragen hatte. Grund dafür war eine ausserordentliche Belastung von 34 Millionen Dollar in Zusammenhang mit einer geplanten Preissenkung auf Logitech Revue, einem Bedienelement für interaktives Fernsehen. Der Umsatz stagnierte bei 480 Millionen Dollar.
Gleichtzeitig mit den schlechten Zahlen gab Logitech auch den Weggang von Konzernchef Gerald P. Quindlen bekannt, der die CEO-Funktion 2007 übernommen hatte. Interimistischer Konzernchef wird Verwaltungsratspräsident Guerrino de Luca. De Luca war bereits von 1998 bis 2008 Chef des Unternehmens. Ein neuer CEO wird gesucht. (mim)

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