Logitechs Gewinn schmilzt dahin

22. September 2011, 09:04
  • international
  • logitech
  • geschäftszahlen
  • strategie
image

Logitech-Chef De Luca: "Aber jetzt wissen wir, was zu tun ist."

Logitech-Chef De Luca: "Aber jetzt wissen wir, was zu tun ist."
Der schweizerisch-amerikanische Computerzubehörhersteller Logitech muss seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2011/2012 weiter senken. Wie das Unternehmen mitteilt, rechnet man mit einem Umsatz von 2,4 Milliarden US-Dollar für das Ende März 2012 zu Ende gehende Geschäftsjahr. Das sind 100 Millionen Dollar weniger, als Logitech noch im Juli prognostizierte.
Tiefgreifender dürfte aber der schwächelnde Gewinn sein. Während das Unternehmen bisher mit einem Gewinn von rund 134 Millionen Dollar rechnete, geht man nun nur noch von 90 Millionen aus.
Als Grund für die gesenkten Aussichten nennt Logitech das schwierige wirtschaftliche Marktumfeld, aber auch das derzeitige Produkteportfolio. Er sei enttäuscht, dass die Geschäftszahlen nicht höher ausfallen würden, so Logitech-Chef Guerrino De Luca, "aber jetzt wissen wir, was zu tun ist." Die Strategie werde beibehalten, und er glaube, dass die bereits eingeleiteten Massnahmen zur Erneuerung der Produkte sowie im Verkauf und Marketing bald ihre Wirkung entfalten werden, so De Luca, der als Verwaltungsratspräsident nach dem Abgang von CEO Gerald P. Quindlen Ende Juli interimistisch auch diesen Posten übernommen hatte. (bt)

Loading

Mehr zum Thema

image

Ransomware-Bande meldet Angriff auf Ferrari

Die Gruppe Ransomexx hat angeblich erbeutete Dateien veröffentlicht. Der Automobilhersteller erklärt, keine Beweise für eine Verletzung seiner Systeme zu haben.

publiziert am 3.10.2022
image

USA gegen Russland: Wahl um ITU-Präsidium ist entschieden

Die International Telecommunications Union (ITU) der UNO wird neu von einer Amerikanerin geleitet. Doreen Bogdan-Martin setzte sich gegen einen Russen durch.

publiziert am 29.9.2022
image

Ransomware-Banden kaufen Erstzugänge extern ein

Für nur gerade 10 Dollar können sich Cyberkriminelle auf Darkweb-Flohmärkten Zugänge zu Systemen kaufen. Damit können sie dann Schlimmes anrichten.

publiziert am 29.9.2022 1
image

Schweiz: Wettbewerbsfähigkeit top, E-Government flop

In der aktuellen IMD-Studie steigt die Schweiz in Sachen digitale Wettbewerbsfähigkeit in die Top 5 auf. Dahingegen schwächelt sie im Bereich E-Government.

publiziert am 29.9.2022 1