Lohnforderung: T-Systems in Deutschland unter Druck

28. Januar 2010, 13:29
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Gestern wurde die zweite Verhandlungsrunde für die rund 22'000 Beschäftigten von T-Systems Deutschland von den Arbeitnehmervertretern vorzeitig beendet.

Gestern wurde die zweite Verhandlungsrunde für die rund 22'000 Beschäftigten von T-Systems Deutschland von den Arbeitnehmervertretern vorzeitig beendet. T-Systems habe kein Angebot vorgelegt, wird Ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder in deutschen Medien zitiert. "Das läuft auf einen Konflikt zu", drohte Schröder.
Die Gewerkschaften fordern, wie schon berichtet, 5 Prozent mehr Lohn für die deutschen Beschäftigten von T-Systems. Das Mutterunternehmen von T-Systems, die Deutsche Telekom, bezeichnet die Lohnforderung als "völlig überzogen". Nach der zweiten Verhandlungsrunde lägen die Positionen "noch weit auseinander", so die Telekom. Der Konzern fordert von Ver.di einen "massvollen Abschluss". Eine Nullrunde wird nicht angestrebt.
Die Verhandlungen begannen in der vergangenen Woche in Bonn. Weitere Gespräche soll es Mitte Februar in Berlin geben. Schröder bezeichnete diesen Termin als "letzte Chance, um einen Konflikt abzuwenden". (mim)

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