Lohnverhandlungen bei der deutschen Telekom drohen zu scheitern

16. Februar 2011, 16:06
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Irgendwie sind Tarifverhandlungen in Deutschland etwas Unappetitliches.

Irgendwie sind Tarifverhandlungen in Deutschland etwas Unappetitliches. Jetzt bemüht die Gewerkschaften Ver.di im Streit mit der Telekom ein Vokabular am Rande der Beleidigung. Der dritte Verhandlungstag war gescheitert, weil das Angebot der Telekom "eine Frecheit" und "kein Schritt in die Zukunft sondern Schutzgelderpressung" sei.
Ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Gehalt und unter anderem den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Der deutsche Telekom-Riese schlägt den rund 105'000 Beschäftigten eine Gehaltserhöhung von 2,17 Prozent vor, will zu den bestehenden 4700 rund 300 neue über die Lehre hinaus sichere Ausbildungsplätze schaffen, Altersteilzeitmodellen und ein erweitertes Vorruhestandsmodell einführen und unter anderem künftig angesparte Zeitguthaben flexibel nutzbar machen. Das Geschacher soll nun am 8. und 9. März in die vierte Runde gehen. Ver.di lässt inzwischen schon mal Warnstreiks veranstalten. (vri)

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