London: RIM verspricht Kooperation mit Polizei

9. August 2011, 13:25
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Hat man Anfang Jahr noch behauptet, soziale Medien wie Facebook oder Twitter hätten eine entscheidende Rolle bei den Volksaufständen des "Arabischen Frühlings" gespielt, so diskutiert man nun, ob die BlackBerry-Smartphones "mitschuldig" an den Krawallen der letzten Nächte in vielen britschen Städten

Hat man Anfang Jahr noch behauptet, soziale Medien wie Facebook oder Twitter hätten eine entscheidende Rolle bei den Volksaufständen des "Arabischen Frühlings" gespielt, so diskutiert man nun, ob die BlackBerry-Smartphones "mitschuldig" an den Krawallen der letzten Nächte in vielen britschen Städten seien.
Viele Jugendliche benützen nämlich in England, wie auch in Frankreich, BlackBerrys, weil sie deren Messaging-System mögen. Es ist schnell, kostenlos und die Daten flitzen verschlüsselt umher.
BlackBerry-Hersteller RIM verteidigt sich nun und betont, man arbeite mit Telcos, Justiz und Polizei zusammen. Nach britischem Recht kann die Polizei auf die Inhalte von Textnachrichten zugreifen, wenn sie mit kriminellen Handlungen in Zusammenhang stehen. (hc)

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