LTE bald auch im Ländle

4. Februar 2015, 15:54
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Telecom Liechtenstein, Orange Liechtenstein und Swisscom Schweiz haben Frequenzen für die schnelle mobile Internetnutzung (LTE) im Fürstentum Liechtenstein erhalten.

Telecom Liechtenstein, Orange Liechtenstein und Swisscom Schweiz haben Frequenzen für die schnelle mobile Internetnutzung (LTE) im Fürstentum Liechtenstein erhalten. Die Provider bezahlen dieses Jahr Gebühren in der Höhe von rund 920'000 Franken. Ab dem Jahr 2016 werden sich die Aufsichts- und Frequenznutzungsgebühren auf jährlich zusätzlich rund 340'000 Franken belaufen.
Sunrise verfügt über keine Mobilfunkkonzession im Fürstentum Liechtenstein. Dementsprechend hat sich der zweitgrösste Schweizer Provider auch nicht um eine Frequenz für den schnellen mobilen Internetzugang beworben, heisst es auf Anfrage.
Mindestens 95 Prozent der Bevölkerung in Liechtenstein müssen nun innerhalb eines Jahres Angebote erhalten, die im Regelfall eine Bandbreite von mindestens 1 Mbit/s Download und 250 kbit/s Upload (netto, outdoor) aufweisen, wie das Amt für Kommunikation am Mittwoch mitteilte. Vorgesehen ist, dass die Mobilfunkstandorte durch alle Anbieter genutzt werden müssen. Eingehalten werden müssen dabei alle Massnahmen für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung.
LTE gab es in Liechtenstein bisher nur als Versuch: Seit Mitte 2013 wurden verschiedene LTE-Funkversuche von den drei Betreibern durchgeführt. Im Rahmen der Frequenzzuteilungen für diese Funkversuche wurden die Provider explizit verpflichtet, die Frequenzen weder kommerziell zu nutzen noch die Dienste zu bewerben. Die Funkversuche wurden per 31. Januar 2015 beendet. Seit dem 1. Februar 2015 verfügen die drei oben genannten Betreiber nun über das Recht, Mobilfunkdienste in den Frequenzbändern 800, 900, 1800, 2100 und 2600 MHz uneingeschränkt kommerziell und im Rahmen der internationalen Vorgaben technologieneutral zu betreiben. (mim)

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