Luzern kontrolliert Einwohner bald mit "NEST"

14. August 2007, 10:42
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Die Stadt Luzern hat sich dafür entschieden, nicht nur ihre Steuer- sondern auch ihre Einwohner- und Objektdaten (Grundstücke, Eigentümer, Gebäude und Wohnungen) in einer gemeinsamen Plattform zu verwalten und dafür die Gemeinde- und Städte-Software "NEST" zu verwenden.

Die Stadt Luzern hat sich dafür entschieden, nicht nur ihre Steuer- sondern auch ihre Einwohner- und Objektdaten (Grundstücke, Eigentümer, Gebäude und Wohnungen) in einer gemeinsamen Plattform zu verwalten und dafür die Gemeinde- und Städte-Software "NEST" zu verwenden.
Wie uns Reto Schaffner, Geschäftsleitungsmitglied beim NEST-Implementationspartner OBT erklärte, war der Entscheid schon seit längerer Zeit bekannt. Da aber einige Verträge erst kürzlich endgültig unterzeichnet worden seien, wollte damit man nicht zu früh offiziell an die Öffentlichkeit gehen. Das Projekt läuft aber bereits und der Produktivstart ist für den Dezember geplant.
NEST löst gemäss Schaffner bei der Einwohnerkontrolle in Luzern eine ältere Lösung von IBM ("ISOV") ab. Von besonderer "strategischer Wichtigkeit" für NEST und OBT sei es allerdings gewesen, bei der Evaluation für eine integrierte Lösung in Luzern den Konkurrenten Microsoft bzw. Navision aus dem Feld zu schlagen. (Die Stadt Baden verwaltet neben ihren Finanzen auch die Einwohner und die Schulen in einer integrierten Lösung auf Basis von Navision.) (hjm)

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