Luzerner Kantonalbank verlängert Swisscom-IT-Outsourcing

14. Dezember 2011, 15:36
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Vertrag für Betrieb und Application Management von Avaloq vorzeitig bis 2016 verlängert. Auch bei den Netzwerkdiensten bleibt die Bank bei Swisscom. Zwei weitere Erneuerungen in der Finanzbranche sind in der Pipeline.

Vertrag für Betrieb und Application Management von Avaloq vorzeitig bis 2016 verlängert. Auch bei den Netzwerkdiensten bleibt die Bank bei Swisscom. Zwei weitere Erneuerungen in der Finanzbranche sind in der Pipeline.
Anfang 2008 hatte die Luzerner Kantonalbank (LUKB) mit einigen Monaten Verspätung die Kernbankensoftware Avaloq eingeführt. Das System wird seitdem in Rechenzentren von Swisscom IT Services (SITS, damals noch Comit) betrieben - und das soll auch weiterhin so bleiben, denn die LUKB hat kürzlich den Vertrag vorzeitig verlängert. SITS führt damit den Betrieb und das Application Management für Avaloq und die Umsysteme bis 2016 weiter. SITS ist darüber hinaus für fast alle Datenbanksysteme der Bank verantwortlich.
In Bezug auf die Evaluation heisst es bei der LUKB auf Anfrage von inside-it.ch, man habe "aufgrund der gesamten Marktsituation und der momentanen Projektsituation bei der LUKB bewusst auf eine Gesamtausschreibung verzichtet". Einzelne Teile (Netzwerk, LAN und Internet Access) habe man aber ausgeschrieben - auch diese Bereiche bleiben jedoch trotzdem bei Swisscom.
Zum Volumen des neuen Vertrags wollten die beiden Parteien keine Angaben machen. Die Bank betont aber, dass man günstiger fahre: "Ausschlaggebend für die vorzeitige Verlängerung der Verträge waren Kostenvorteile beim von uns geforderten Leistungslevel sowie die bestehende gute Qualität der Dienstleistungen durch Swisscom IT Services", so Marcel Hurschler, Mitglied der LUKB-Geschäftsleitung und verantwortlich für Finanzen, Produktion und Informatik.
Verlängern auch Thurgauer und St. Galler KB?
In den nächsten Monaten dürfte es zu weiteren Verlängerungen von IT-Outsourcing-Verträgen in der Schweizer Finanzbranche kommen. Bei SITS rechnet man allein im ersten Quartal mit zwei Vertragsverlängerungen. Dabei dürfte es sich um die Thurgauer und die St. Galler Kantonalbank handeln, die sich vor sechs Jahren gemeinsamen mit der Luzerner Kantonalbank für Avaloq entschieden hatten. Die Verträge laufen noch bis 2012. (Maurizio Minetti)

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