Mainframe-Studie – und sie leben immer weiter

27. Oktober 2010, 13:07
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Einmal mehr hat BMC, der amerikanische Spezialist für Geschäftsprozess-Software, in seiner jährlichen Mainframe-Studie festgestellt, dass die User weiterhin zu ihren Grossrechnern stehen.

Einmal mehr hat BMC, der amerikanische Spezialist für Geschäftsprozess-Software, in seiner jährlichen Mainframe-Studie festgestellt, dass die User weiterhin zu ihren Grossrechnern stehen. Die Zahl derjenigen, die Mainframes als wichtige Plattform betrachten ist mit 94 Prozent der in diesem Jahr befragten rund 1700 Firmen stabil geblieben – im letzten Jahr hatte sich 95 Prozent zu den Grossrechnern bekannt. 60 Prozent der für die Studie Befragten sind BMC-Kunden. Dass diese Mainframe-Bekenntnisse keineswegs singulär dastehen, belegt übrigens auch eine soeben von CA vorgelegten Studie. Auch wenn dort primär nach der Bedeutung vom Mainframes fürs Cloud-Computing gefragt wurde, betonten doch immerhin 82 Prozent der Befragten, dass sie auch künftig beabsichtigen, Mainframes entweder genauso viel oder noch stärker als bisher einzusetzen. Insgesamt, so muss man wohl sagen, ist das von HP gern beschworen Image-Problem des Mainframe zumindest bei den Usern noch nicht angekommen.
Laut der BMC-Studie rechnen 84 Prozent der befragten Mainframe-User mit gleichbleibender oder steigender CPU-Auslastung, weshalb mehr als 50 Prozent in den nächsten zwei Jahren stärker als bisher auf IBM-Spezialprozessoren setzen wollen. Zudem fassen knapp 60 Prozent die Einführung neuer Applikationen ins Auge. Für 65 Prozent steht erneut die Kostenreduzierung durch weitere Automatisierungen ganz oben auf der Agenda. Weitere wichtige Themen sind Disaster Recovery, das 34 Prozent der Studienteilnehmer künftig favorisieren wollen, gefolgt von der Anwendungsmodernisierung (30 Prozent) und der besseren Abstimmung von Geschäftszielen und IT (29 Prozent).
Und schliesslich plant rund die Hälfte der befragten, künftig auf IBM DB2 für z/OS umzusteigen. Favorisiert würden ausserdem plattformübergreifende Management-Tools, die neben z/OS und z/Linux auch andere Betriebssysteme integrieren. (vri)

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