Mainframes für Dummies?

5. Oktober 2006, 12:48
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IBM verdient mit seinen heute unter dem Namen "System z" verkauften Mainframes schon seit Jahrzehnten gutes Geld und möchte dies auch weiterhin tun.

IBM verdient mit seinen heute unter dem Namen "System z" verkauften Mainframes schon seit Jahrzehnten gutes Geld und möchte dies auch weiterhin tun. Die Rechner haben aber ein elitäres Image und gelten als Geräte, die nur absolute Spezialisten bedienen können. Dies möchte IBM nun ändern. In den nächsten fünf Jahren will Big Blue 100 Millionen Dollar investieren, um die Mainframes von der Art her, wie sie bedient und programmiert werden können, näher an die Welt der "offenen" Systeme unter Windows, Unix oder Linux heranzurücken.
Das Geld soll vor allem in vier Bereichen eingesetzt werden: Ein modernes, grafisches Interface zur Konfiguration der Hardware, neue, grafische Programmierwerkzeuge, Tools zur einfacheren Anschaffung und Verwaltung von Software und Lizenzen sowie automatisierte Checks der Konfigurationen um Administratoren warnen zu können, wenn Probleme auftauchen könnten.
Einige Verbesserungen bei der Usability finden sich gemäss IBM auch bereits in der aktuellen Version (z/OS V1R8) seines eigenen Mainframe-Betriebssystems. (hjm)

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