Management-Buyout bei Sobaco

6. Januar 2011, 16:13
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Der Zürcher Banken-IT-Dienstleister Sobaco und die Outsourcing-Tochter PriBaSys sind im Rahmen eines Management-Buyouts (MBO) an die von Sobaco-CEO Peter Haist kontrollierte Sybs Development AG verkauft worden.

Der Zürcher Banken-IT-Dienstleister Sobaco und die Outsourcing-Tochter PriBaSys sind im Rahmen eines Management-Buyouts (MBO) an die von Sobaco-CEO Peter Haist kontrollierte Sybs Development AG verkauft worden. Bisher hatten Altaktionäre die Kontrolle. Auf der Homepage von Sobaco heisst es in einer Meldung vom 1. Januar 2011, dass Haist nach der strategischen Neuausrichtung der Sobaco-Gruppe zusammen mit weiteren Investoren deren beide operativen Gruppengesellschaften Sobaco Informatik AG und PriBaSys AG erwirbt. Die neue Firmengruppe wird weiterhin unter der Marke Sobaco auf dem Markt auftreten.
Hintergrund dürfte die Tatsache sein, dass die im Frühjahr 2008 geschlossene Partnerschaft mit dem Bankensoftwarehersteller Finnova. Nun, so heisst es aus dem Umfeld von Sobaco, wolle man mit dem MBO den Kunden signalisieren, dass es mit Sobaco vorwärts geht.
Sobaco richtet sich seit der Partnerschaft mit Finnova strategisch auf die Implementierung und den Betrieb von Gesamtlösungen für kleinere bis mittelgrosse Privatbanken und für Vermögensverwalter aus. Hinzu kommen nun vermehrt Services mit der Vermögensverwaltungslösung PAS und der Business-Intelligence-Software QlikView. (mim)

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