Mann findet im Internet Porno - und verklagt Apple

15. Juli 2013, 14:48
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Apple klagt selbst gerne und oft, und hat auch selber viele Klagen am Hals.

Apple klagt selbst gerne und oft, und hat auch selber viele Klagen am Hals. Der Blog 'AboveTheLaw' berichtet über eine der ungewöhnlicheren dieser Klagen: Ein Anwalt aus Nashville hat Apple verklagt, weil das Unternehmen an seiner Pornosucht Schuld sein soll. Apple, so der Kern der Klage, habe ihm ein Produkt verkauft, mit dem man Pornographie konsumieren konnte, ohne ihn vor dieser Gefahr zu warnen. Weitere Klagepunkte umfassen "unfaire Konkurrenz" (anscheinend zwischen den hübschen Pornodarstellerinnen und seiner eigenen Frau, die "nicht mehr 21" sei) und Störung der ehelichen Gemeinschaft.
Hübsch ist die Geschichte, wie es zur Pornosucht des Anwalts kam, der sich anscheinend gelegentlich auch als Model versucht: Er wollte eigentlich, so heisst es in der Klageschrift, Facebook.com besuchen, habe sich aber vertippt, und sei bei "Fuckbook.com" gelandet. Diese und eine ganzen Heerschar von weiteren Pornosites die er danach fand, hätten "seine biologischen Sensibilitäten als Mann angesprochen und zu einer ungewollten Sucht mit schädlichen Folgen" geführt.
Der Anwalt möchte nun - neben einem Schadensersatz natürlich - dass Apple alle Produkte nur mit einem aktivierten Pornofilter ausliefern darf. Dieser sollte nur mit einem Passwort deaktiviert werden können, das User per Anfrage bei Apple bestellen müssten. (hjm)

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