Massive Abbau- und Offshoring-Pläne von EDS

23. Februar 2005, 16:17
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Vier europäische und 17 US "Solution Centers" von EDS sollen geschlossen werden.

Vier europäische und 17 US "Solution Centers" von EDS sollen geschlossen werden.
Der nach IBM zweitgrösste IT-Outsourcing-Konzern EDS ist mit etwa 120'000 Angestellten weltweit zwar riesig, allerdings nicht wirklich profitabel. Grund: einige der langfristigen Verträge, vor allem ein Vertrag mit der US Navy, haben dem texanischen Outsourcer riesige Verluste eingebrockt. Deshalb kündigte EDS-Chef Michael Jordan bereits bei der Präsentation der Geschäftszahlen früher in diesem Monat weitere Sparmassnahmen an.
Nun scheinen sich diese zu konkretisieren. So sollen in den USA 17 von 42 und in Europa vier von 12 "Solution Centers" geschlossen werden. So sollen weltweit zwischen 15'000 und 20'000 Stellen abgebaut werden. Dies sagten gestern EDS-Obere an einem Meeting mit Investoren, wie die US Finanzpresse (Wall Street Journal, Silicon.com u.a.) berichtet. Ein Teil der Aufgaben der zu schliessenden Rechen- und Entwicklungszentren soll nach Indien verlagert werden.
In Zürich betreibt EDS das "EMEA Transportation Industry Center" wo unter anderem ein Reservationssystem für Airlines entwickelt und betrieben wird. Dieses ist gemäss EDS-Sprecher Mark Saxer nicht gefährdet. (Christoph Hugenschmidt)

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