Maxdata kommt nicht aus den roten Zahlen

30. Januar 2007, 17:12
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Maxdata senkt Umsatz und steigert Verlust. Auch Schweizer Niederlassung mit Problemen.

Maxdata senkt Umsatz und steigert Verlust. Auch Schweizer Niederlassung mit Problemen.
In einer ad-hoc Mitteilung hat Maxdata auf Verluste im vierten Quartal sowie im Gesamtjahr 2006 hingewiesen. So sank der Umsatz in den letzten drei Monaten auf vorläufig 153,5 Millionen Euro bei einem Verlust von 7,4 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum 2005 wurden noch 198,5 Millionen Euro umgesetzt und 16,2 Millionen Euro Verlust eingefahren. Auch im Jahresvergleich muss Maxdata schlechte Zahlen vermelden. Nach vorläufigen ungeprüften Zahlen sank der Umsatz um mehr als 20 Prozent von vormals 657,4 Millionen Euro 2005 auf nunmehr 524,8 Millionen Euro in den vergangenen 12 Monaten. Gleichzeitig stieg der Verlust auf 42,8 Millionen Euro, was eine Steigerung von 22.6 Prozent bezogen auf die 34,9 Millionen Minus im Vorjahr bedeutet.
Besonders die stark gesunkene Nachfrage nach PC-Systemen und der anhaltende Preisverfall machten dem Hersteller schwer zu schaffen. Da konnte auch eine weiterhin positive Entwicklung bei der Monitorsparte Belinea nicht für ein positives Ergebnis sorgen. Laut einem Bericht des 'iTReseller' hatte auch Maxdata Schweiz schwer zu kämpfen. Besonders im zweiten Quartal verzeichnete man dort einen Umsatzeinbruch, der in der zweiten Jahreshälfte teilweise wieder wettgemacht werden konnte. Ob es noch für schwarze Zahlen hierzulande reichte, geht aus der Meldung nicht hervor. Allerdings ist man bei Maxdata Schweiz zuversichtlich für 2007, da die Durchschnittspreise für PCs im Q4 2006 nicht zuletzt wegen Vista angezogen hätten und Kunden derzeit nach höherwertigen Rechnerausstattungen bei Desktop- und Mobile-Geräten verlangen. (tm)

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