Mehr Abo-Kunden für Adobe

19. Juni 2013, 08:44
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Umsatz und Gewinn schrumpfen jedoch.

Umsatz und Gewinn schrumpfen jedoch.
Adobe hat gestern Abend die jüngsten Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn schrumpfte um fast zwei Drittel auf 76,5 Millionen Dollar, während der Umsatz von 1,124 Milliarden auf 1,011 Milliarden Dollar sank. Der Rückgang dürfte unter anderem auf die Umstellung des Geschäftsmodells zurückzuführen sein: Adobe setzt auf Abonnemente statt Lizenzverkäufe.
Adobe meinte, die Q2-Zahlen zeigten, dass man in den Bereichen Digital Media und Digital Marketing führend sei. Die Creative Cloud revolutioniere den kreativen Prozess und die Adobe Marketing Cloud entwickle sich schnell zur Lieblingsplattform der wichtigsten globalen Brands, Werbeagenturen und Medienfirmen.
Der Softwarehersteller bemühte sich ausserdem zu betonen, dass das vergangene Quartal aufgrund der zahlreichen neu abgeschlossenen Creative-Cloud-Abos erfolgreich war. Das Softwarepaket soll es künftig nur noch als Abonnement geben: Die Ankündigung vor wenigen Wochen sorgte für Aufregung unter Kunden, wie auch Adobe nun in einem Statement schreibt.
Adobe schloss das zweite Quartal mit rund 700'000 zahlenden Creative-Cloud-Abos ab. Vor einem Quartal waren es noch unter 500'000: 221'000 neue Abo-Kunden kamen hinzu. Bis Herbst 2015 will Adobe vier Millionen Abo-Kunden haben. Mit Software-Abos setzte Adobe im letzten Quartal 255 Millionen Dollar um - 95 Millionen Dollar mehr als vor einem Jahr. Die Lizenzeinnahmen sanken derweil um 216 Millionen auf 655 Millionen Dollar. (mim)

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