Mehr Budget für Schweizer CIOs

16. Oktober 2014, 11:47
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Prioritäten der IT-Leiter verschieben sich.

Prioritäten der IT-Leiter verschieben sich.
Laut einer Umfrage von Deloitte vermelden 32 Prozent der befragten IT-Leiter steigende Budgets. Keiner der 55 befragten CIOs meldet dramatische Budgetkürzungen. "Die offensichtliche Entspannung bei den IT-Ausgaben entspricht dem allgemeinen Wirtschaftsklima", so Michael MacNicholas, Director in Consulting bei Deloitte in der Schweiz. 44 Prozent sagen aus, Software-as-a-Service (Saas) sei seit letztem Jahr eingeführt und 42 Prozent erwarten steigendes Outsourcing in den nächsten drei Jahren. Das sind die Hauptergebnisse der zweite CIO-Studie von Deloitte Schweiz.
Deloitte sieht eine Verschiebung der Prioritäten bei den CIOs. Auf Unternehmensanforderungen zu reagieren sei nun an der Spitze der To-Do-List. Letztes Jahr galt noch "den IT-Betrieb aufrechterhalten" als oberste CIO-Priorität. Nur noch 28 Prozentbetrachten Kostenreduktion heute als hohe Priorität, 2013 waren es noch zwei Drittel.
SaaS ist laut der Umfrage in der Schweiz keine Randerscheinung mehr. Nur 16 Prozent der IT-Leiter gaben 2013 an, Software-as-a-Service sei schon eingeführt oder wurde gerade eingeführt. Dieses Jahr waren es 44 Prozent. Schweizer Unternehmer liegen aber bei der Einführung anderer Teile der Cloud-Technologie im internationalen Vergleich weiter zurück. Im Ausland wurden Technologien der Public Cloud bereits viel umfassender eingeführt. Laut 69 Prozent der Schweizer IT-Leiter verhindern vor allem Bedenken zum Schweizer Datenschutz, dass man die Cloud-Technologie weitergehend nutzt.
Prozent der CIOs erwarten, dass das Outsourcing in ihrer Firma in den nächsten drei Jahren in folgenden Kategorien stark wächst: Rechenzentren, Arbeitsplatz-IT/Service-Desk und Applikationswartung. Viele IT-Leiter gehen davon aus, dass sie dafür ihren Outsourcing-Anbieter wechseln werden.
Weitere Informationen zur Studie gibt es hier. (mim)

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