Mehr E-Voting für St. Gallen und Thurgau

29. Juli 2013, 13:53
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Die beiden Kantone wollen das Projekt weiter ausbauen trotz Kritik.

Die beiden Kantone wollen das Projekt weiter ausbauen trotz Kritik.
Die Einen finden es gar nicht nötig, die Andern finden es zu gefährlich und die dritten wollen mehr. Die Rede ist von E-Voting. Nachdem ein Genfer Sicherheitsexperte kürzlich eine Sicherheitslücke in der E-Voting-Software gefunden. Die Grünen und die Piratenpartei forderten eine Unterbrechung des Projekts, die SVP gar den Abbruch. Die Kantone St.Gallen und Thurgau zeigen sich davon jedoch unbeeindruckt. Sie wollen das E-Voting ausbauen.
In der Schweiz bieten zurzeit 13 Kantone das Abstimme online an. Davon profitieren, mit Ausnahmen der Versuche in Genf und Neuenburg, bislang nur AuslandschweizerInnen. Nun hat der Regierungsrat des Kantons St.Gallen beschlossen, so ein Bericht der 'Thurgauer Zeitung', dass ab 2016 auch drei bis fünf Pilotgemeinden beim E-Voting-Projekt teilnehmen dürfen. Im Thurgau sollen sich Auslandschweizer 2015 immerhin an den Nationalratswahlen beteiligen dürfen.
Eine Sicherheitslücke, wie die Genf, gebe es gemäss des St. Galler Departements des Inneren nicht, so der Bericht. Thurgau und St. Gallen gehören zu dem Consortium, das die E-Voting-Software von Zürich anwendet. (lvb)

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