Mehr Konturen fürs Grid-Computing

27. Januar 2005, 11:19
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Mit dem schönen Wort vom "Grid" in der IT ist es wieder Mal so eine Sache: Jeder Hersteller versteht darunter am liebsten das, was in sein eigenes Produktportfolio passt, und der Begriff hat darum wenig Konturen.

Mit dem schönen Wort vom "Grid" in der IT ist es wieder Mal so eine Sache: Jeder Hersteller versteht darunter am liebsten das, was in sein eigenes Produktportfolio passt, und der Begriff hat darum wenig Konturen.
Ein neues, von IBM, HP, Sun, Nortel und Intel gegründetes Industriekonsortium, versucht nun der amorphen Idee mehr konkrete Gestalt zu geben und damit ihre Akzeptanz auf der Kundeseite zu steigern. Das "Globus Consortium" will aber nicht selber Standards entwickeln. Es sieht seine Aufgabe vor allem darin, in zusammenarbeit mit den Kunden die praktischen anforderungen ans Grid-Computing abzustecken und die Verbreitung von bereits entwickelten Standards zu fördern.
Das Konsortium will zudem die Entwicklung des "Globus Toolkit" fördern, einem Paket von Open Source-Software-Tools für Grid-Computing. (hjm)

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