Mehr MINT - zuerst für die Lehrer

27. September 2013, 11:35
  • politik & wirtschaft
  • schule
image

Mehr Technik und Naturwissenschaften für die Schüler klingt gut, zuerst müssen sich aber die Lehrer das Wissen aneignen.

Mehr Technik und Naturwissenschaften für die Schüler klingt gut, zuerst müssen sich aber die Lehrer das Wissen aneignen.
Volks- und Mittelschüler im Kanton Zürich werden sich künftig mehr mit naturwissenschaftlichen und technischen Fragen auseinandersetzen. Mit verschiedenen Massnahmen werden diese Fächer gefördert, wie Bildungsdirektorin Regine Aeppli am Freitag vor den Medien ausführte. Zum Beispiel sollen Lehrperson in Zukunft in diesen Bereichen bessere Aus- und Weiterbildungen machen können. Auch geeignetere Lehrmittel sollen bereitgestellt werden. Damit soll vor allem die Attraktivität dieser Fächer gesteigert werden und mehr Fachkräfte für die entsprechenden Berufsfelder gewonnen werden.
In der Primarlehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich wurde der zeitliche Umfang der Naturwissenschaftsfächer ab diesem Schuljahr vergrössert. Geplant ist auch, die Verbindlichkeit dieser Fächer in der Sekundarlehrerausbildung zu erhöhen. Amtierende Lehrpersonen können zudem ab dem laufenden Schuljahr Einstiegsveranstaltungen an der PHZH sowie vertiefende Weiterbildungen besuchen. Die Lehrmittel werden überarbeitet oder neu entwickelt.
Für die LehrerInnen wurde an der Pressekonferenz zudem unter anderem das Science Lab vorgestellt, das als Weiterbildungsort für Gymnasiallehrpersonen dienen soll und Experimentierkurse für die Klassen anbietet. Auch andere Projekte, wie das deutschschweizerische Unterrichtsprojekt SWiSE (Swiss Science Education), das aktives und forschendes Lernen fördert, wurde vorgestellt. (lvb)

Loading

Mehr zum Thema

image

Neues digitales Organspenderegister soll 2025 kommen

Das BAG prüft in einer internen Studie verschiedene Umsetzungsvarianten eines neuen digitalen Organspenderegisters – mit und ohne staatliche E-ID.

publiziert am 30.11.2022 2
image

Datenschutzbedenken wegen M365: Microsoft wehrt sich heftig

In Deutschland, Frankreich und der Schweiz stehen M365-Anwendungen in der Kritik der Datenschützer. Microsoft erklärt, die Bedenken seien "dogmatischer Selbstzweck".

publiziert am 30.11.2022
image

E-Mails, SMS & Co.: EU will einfacher an digitale Daten kommen

Ermittler in der EU sollen zur Verfolgung schwerer Straftaten einfacher und schneller Zugang zu elektronischen Beweismitteln bekommen – unabhängig davon, ob sie verschlüsselt sind.

publiziert am 30.11.2022 2
image

Google und Youtube investieren, um gegen Fake-News vorzugehen

Der US-Konzern schiesst knapp 13 Millionen Franken in einen Fonds ein, um Faktencheck-Organisationen weltweit zu unterstützen.

publiziert am 29.11.2022