Mehr Transparenz bei Handytarifen gefordert

20. April 2009, 08:28
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Der oberste Schweizer Preisüberwacher, Stefan Meierhans, fordert in einem Blogbeitrag mehr Transparenz und konsumentenfreundlichere Bedingungen im Mobilfunkmarkt. Insbesondere setzt er sich für eine Senkung der Terminierungspreise ein, die verrechnet werden, wenn vom Netz eines Anbieters in das Netz eines anderen Anbieters telefoniert wird. Diese Preise würden, so 'Monsieur Prix', nicht im freien Wettbewerb entstehen, sondern vielmehr zwischen den Anbietern direkt vereinbart.
Meierhans fordert auch Schutzmechanismen gegen überhöhte Rechnungsbeträge und schlägt einen SMS-Dienst vor, der eine Warnung verschickt, wenn der Rechnungsbetrag einen definierten Betrag übersteigt. Auch Geräte- und Aboverkäufer sollen mit einer Aufklärungspflicht belegt werden, so dass beispielsweise klar kommuniziert werden müsse, dass der Download eines YouTube-Films "weit über 20 Franken kosten" könne.
Der Preisüberwacher hat in Zusammenarbeit mit der Wettbewerbskommission (Weko) und der ComCom den Bundesrat aufgefordert, eine Gesetzesänderung vorzunehmen, um diese Forderungen durchzusetzen. (bt)

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