Mehrwertsteuerrevision: Nicht billiger aber einfacher

24. Mai 2006, 13:29
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    Der Bundesrat hat eine Änderung der Verordnung zum Mehrwertsteuergesetz gut geheissen, die auf den 1. Juli dieses Jahres in Kraft treten soll. Sie geht auf eine Motion des FDP-Nationalrats Phillippe Müller vom Ende des letzten Jahres zurück.
    Die Revision wird für die überwiegende Mehrheit der Mehrwertsteuerzahler keine finanziellen Änderungen bringen – der Bundesrat rechnet mit Mindereinnahmen von einigen wenigen Millionen Franken – soll aber die Rechtssicherheit und Verfahrensgerechtigkeit verbessern.
    Die grössten Auswirkungen für Unternehmen dürfte eine Lockerung bei den Formvorschriften mit sich bringen. So soll es künftig keine Steuernachforderungen aus rein formalen Gründen mehr geben, wenn der Bund bei einem solchen Fall nicht gleichzeitig auch weniger Steuern eingenommen hat.
    Künftig werden ausserdem auch Rechnungen anerkannt, bei denen kleinere Formfehler vorliegen. Die Formvorschriften sollen von nun an pragmatisch gehandhabt werden. Wenn eine Rechnung zum Beispiel Namen und Adresse des Leistungserbringers oder des Leistungsempfängers zwar nicht exakt so enthält, wie sie im Register der Mehrwertsteuerpflichtigen oder im Handelsregister eingetragen sind, aber beide trotzdem eindeutig identifizierbar sind, soll das nicht mehr angekreidet werden. (hjm)

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