Meituan Dianping heisst der neue Stern am Startup-Himmel

20. Oktober 2017, 11:26
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Langsam wird es Zeit, sich den Namen Meituan Dianping einzuprägen.

Langsam wird es Zeit, sich den Namen Meituan Dianping einzuprägen. Denn das 2010 gegründete Startup Meituan, das 2015 mit Dianping fusionierte, ist laut 'Bloomberg' nun das am vierthöchsten bewertete Startup der Welt. Der (theoretische) Wert des Startups: 30 Milliarden Dollar. Obwohl schon bisher in den Topten der "Einhörner" gelistet, hat es nun einstige Senkrechtstarter wie Airbnb oder Space X hinter sich gelassen und positioniert sich hinter Uber, Didi und dem chinesischen Smartphone-Hersteller Xiaomi.
Das von Wang Xing als Schnäppchen- und Bewertungsportal gestartete Unternehmen adressiert inzwischen immer mehr Online-Dienste. So lassen sich mit wenigen Klicks via Smartphone-Apps zu Hause oder im Büro warme Mahlzeiten, Lebensmittel, Massagen, Frisuren oder auch eine Maniküre bestellen. Beliebt sei laut 'Bloomberg', dass man über das Portal geparkte Autos waschen lassen kann, mit einem Foto des sauberen Wagens wird dann Vollzug gemeldet. Künftig soll ein Online-Reisebüro dazu kommen und Meituan will in KI- und Drohnen-Technologie einsteigen.
Und die Investoren scheint das zu locken. So haben Tencent Holdings, Sequoia Capital und der US-Reisekonzern Priceline Group soeben satte vier Milliarden Dollar in die Weiterentwicklung des chinesischen Durchstarters gesteckt. Gelder seien dabei auch vom Canada Pension Plan Investment Board, Trustbridge Partners, Tiger Global Management, Coatue Management und dem Singapurer Staatsfonds GIC geflossen. Übrigens hatte das Unternehmen bereits Anfang 2016 mit 3,3 Milliarden Dollar die damals höchste Summe an Risikokapital eingesammelt.
Die Investoren reizt offensichtlich die schiere Masse. Obwohl die Konkurrenz in Chinas E-Commerce-Business gross ist, lassen sich doch immerhin 1,4 Milliarden Menschen allein im Heimmarkt adressieren. Derzeit nutzen nach Angaben von Meituan schon 280 Millionen aktive User jährlich die Plattform. Dort sollen inzwischen fünf Millionen Händler und Dienstleister mit Angeboten vertreten sein. (vri)

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