Mensch gegen Computer-Jeopardy: Watson zieht davon

16. Februar 2011, 10:58
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    Beim zweiten Teil des Auftritts des IBM-Computers "Watson" als Kandidat in der US-Quizshow "Jeopardy" hatten seine menschlichen Gegner einen schweren Stand.

    Beim zweiten Teil des Auftritts des IBM-Computers "Watson" als Kandidat in der US-Quizshow "Jeopardy" hatten seine menschlichen Gegner einen schweren Stand. Watson erhöhte seinen Kontostand regelmässig, und vor der dritten und entscheidenden Folge führt er nun mit 35'754 Dollar vor Brad Rutter mit 10'000 und Ken Jennings mit 4800 Dollar.
    Laut seinen menschlichen Kontrahenden zeigte sich dabei deutlich ein Vorteil, den der Computer hat: Er gab zwar auch gestern krass falsche Antworten, aber er lässt sich im Gegensatz zu einem Menschen davon natürlich überhaupt nicht beirren. Erfreulich für IBM und die Fersehmacher ist zudem, dass das Experiment tatsächlich bei den US-Fersehzuschauern Interesse findet. Die Einschaltquote von knapp 9 Prozent (für die erste Folge) war zwar nicht gigantisch, aber immerhin die höchste für Jeopardy in den letzten vier Jahren. (hjm)
    (Foto: Damit die Zuschauer etwas zu sehen haben, wird Watson als animierter Avatar präsentiert. Einen Videoclip von Watson "in Aktion" findet man hier.)

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