Mercedes-Benz baut sich eine Lieferanten-Blockchain

25. Februar 2019, 12:27
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Mercedes-Benz hat eine Blockchain-Plattform gebaut, um die Nachverfolgbarkeit und Transparenz seiner Lieferantenbeziehungen zu verbessern.

Mercedes-Benz hat eine Blockchain-Plattform gebaut, um die Nachverfolgbarkeit und Transparenz seiner Lieferantenbeziehungen zu verbessern. Vorerst geht es dabei vor allem um Verträge mit Lieferanten und deren spezifische Klauseln, die in einer Bockchain festgehalten werden, gab der Autohersteller anlässlich des Mobile World Congress in Bercelona bekannt. Allerdings befindet sich die Plattform noch um im Status eines Prototypen. Gegenwärtig wird vor allem getestet, wie sie bei den Partnern akzeptiert wird.
"Die Übermittlung von Verträgen an jedes Mitglied unserer Lieferkette ist die Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, vor allem wenn es um Nachhaltigkeit und ethisches Verhalten geht", kommentiert die Einkaufschefin für Rohmaterialien, Sabine Angermann. Die Blockchain-Plattform soll insbesondere sicher stellen, dass auch alle Sublieferanten in die Verträge miteinbezogen werden und ihre Klauseln erfüllen.
Die Mutterfirma Daimler ist seit 2017 Mitglied der Hyperledger Foundation und hat schon früher mit Blockchain-Applikationen experimentiert. Das Unternehmen hat beispielsweise zusammen mit der Bank LBBW eine Unternehmensanleihe ausgegeben und die damit verbundenen Transaktionen über eine Blockchain abgewickelt. (hjm)

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