MeteoSchweiz soll 34 Millionen Franken für ausfallsichere IT-Infrastruktur erhalten

16. Dezember 2021, 11:21
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Damit soll das Klumpenrisiko in der IT des Wetterdiensts minimiert werden. Der Nationalrat hat einstimmig einem Verpflichtungskredit zugestimmt. Jetzt geht das Geschäft in den Ständerat.

MeteoSchweiz soll eine ausfallsichere IT erhalten. Dafür hat der Nationalrat einen Verpflichtungskredit in Höhe von 34,3 Millionen Franken gesprochen. Gleichzeitig hat er eine erste Tranche im Umfang von 16,5 Millionen Franken freigegeben. Mit dem Kredit sollen einerseits eine ausfallsichere Rechenleistung aufgebaut und andererseits die Transformation der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) finanziert werden. MeteoSchweiz beteiligt sich mit 7,5 Millionen Franken an der Transformation.

Wetterwarnungen für Flugverkehr sicherstellen

Die Systeme von MeteoSchweiz basieren heute auf einem einzigen Rechenzentrum am Flughafen Zürich. Wenn diese Systeme eine länger anhaltende Störung hätten, könne MeteoSchweiz seine Dienste nicht mehr sicherstellen und etwa Unwetterwarnungen und -prognosen nicht mehr herausgeben, so die Argumentation der Befürworter.
Ein Ausfall hätte gemäss Botschaft des Bundesrats auch wirtschaftliche Folgen. MeteoSchweiz ist nicht nur ein nationaler Wetterdienst, sondern auch ein zertifizierter Flugwetterdienstleister. Entsprechend gross wären die Probleme, wenn durch den Ausfall der Flugverkehr beeinträchtigt würde oder es gar zu Flughafenschliessungen käme.
Der Kredit war im Nationalrat unbestritten, der Entscheid fiel einstimmig. Gerade nach dem Unwettersommer verwiesen mehrere Sprecherinnen und Sprecher darauf, dass Entscheidungsträgerinnen und -träger sowie die Bevölkerung zwecks Informationen und Warnungen auf eine ausfallsichere Anlage angewiesen seien.
Das Geschäft geht nun an den Ständerat.

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