Metro drückt auf die RFID-Tube

22. Februar 2005, 17:33
  • rechenzentrum
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Der deutsche Retail-Konzern Metro (Metro, Saturn, Media Markt uvm.

Der deutsche Retail-Konzern Metro (Metro, Saturn, Media Markt uvm.), schon länger als Vorreiter der RFID-Technologie aktiv, will die Einführung dieser Funktechnologie zur Automatisierung der Lieferkette noch stärker forcieren, wie "Heise.de" berichtet. Die Zahl der Lieferanten, welche ihre Ware mit den RFID-Tags ausstatten, soll von gegenwärtig 22 auf 100 erhöht werden. Ausserdem soll die Technologie, die derzeit vor allem in Nordrhein-Westfalen getestet wird, künftig in ganz Deutschland in 250 Filialen von Metro-Töchtern wie Real oder Saturn implementiert werden.
Die Metro-Gruppe will durch die Rationalisierung ihrer Lieferkette erklärtermassen tausende von Arbeitsplätzen einsparen. Dies soll dann dazu ausgenutzt werden, um "mehr Personal dort zu beschäftigen, wo es der Wertschöpfung dient, wir also mehr verkaufen können", wie Metro-Vorstandsmitglied Zygmunt Mierdorf Mitte Januar gegenüber der Wirtschaftswoche erklärte. (hjm)

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