Meyers Lexikon will auch ein bisschen Wikipedia sein

11. September 2007, 09:59
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    Lexikon-Verlage sind mit dem Aufkommen des Internet arg unter Druck geraten, da viel Wissen heute Online kostenlos, leicht zugänglich und aktuell zur Verfügung steht.

    Lexikon-Verlage sind mit dem Aufkommen des Internet arg unter Druck geraten, da viel Wissen heute Online kostenlos, leicht zugänglich und aktuell zur Verfügung steht. Nun versucht sich der Meyers Lexikonverlag mit einer werbefinanzierten, für Benützer kostenlosen Online-Version im "Web 2.0-Stil" einen Platz zu schaffen.
    Registrierte Benützer der Online-Enzyklopädie von Meyers können selbst Beiträge redigieren. Diese werden dann allerdings erst nach einer Überprüfung durch die Lexikonredaktion zugänglich gemacht. Der Lexikonverlag versucht also, "ein bisschen Wikipedia zu spielen."
    Die weitaus beliebteste Online-Enzyklopädie Wikipedia
    Der Glaube an eine "neutrale" Lexikon-Redaktion ist allerdings eine Mär. Ein Blick in eine Ausgabe des deutschen 'Brockhaus' oder 'Meyers' aus den 30er und 40er Jahren genügt, um diese Feststellung zu treffen. (hc)

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