Michael Dell im Gegenwind

3. Juli 2013, 14:52
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Der Plan des US-Computerpioniers Michael Dell, seine PC-Firma zurückzukaufen und von der Börse zu nehmen, könnte scheitern.

Der Plan des US-Computerpioniers Michael Dell, seine PC-Firma zurückzukaufen und von der Börse zu nehmen, könnte scheitern.
Grund dafür ist eine Konkurrenzofferte des bekannten US-Raiders Icahn. Icahn ist es offenbar gelungen, feste Zusagen von Banken und anderen Investoren für über 5,2 Milliarden Dollar zu gewinnen. Sein Konkurrenzangebot wird damit glaubwürdiger. Dies hat ein Aktionärskomitee des Konzerns dazu bewogen, von Michael Dell die Nachbesserung seines Angebots zu verlangen, wie sowohl 'Reuters' wie auch 'Bloomberg' berichten. Auch scheint die einflussreiche Aktionärsberatungsfirma ISS nun gegenüber dem Vorschlag Dells skeptisch eingestellt, heisst es.
Icahn, der unterdessen der zweitgrösste Aktionär des PC-Bauers ist, verspricht den Aktionären ein Aktienrückkauf-Programm anstelle des "Going Private". Er bietet einen etwas höheren Preis als Firmengründer Michael Dell. Am 18. Juli wird eine ausserordentliche Aktionärsversammlung über die Zukunft des Konzerns entscheiden. (hc)

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