Microsoft beschafft sich Milliarden am Obligationenmarkt

31. Januar 2017, 15:48
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Man könnte meinen, dass ein hochprofitabler Software-Gigant wie Microsoft nicht auf relativ teures Fremdkapital angewiesen ist.

Man könnte meinen, dass ein hochprofitabler Software-Gigant wie Microsoft nicht auf relativ teures Fremdkapital angewiesen ist. Microsoft zum Beispiel sass per Ende Juni 2016 auf einem Cash-Berg von über 113 Milliarden Dollar. Trotzdem nützt Microsoft, dass Geld billig zu haben ist und hat sich Fremdkapital am Anleihenmarkt besorgt. Im Januar verkaufte der Software-Riese Obligationen in der Höhe von 17 Milliarden Dollar. Darunter eine Anleihe über 10 Jahre, die mit gerade mal 3,3 Prozent verzinst wird.
Microsoft bezahlt mit dem Geld kurzfristige Schulden, die man für den 26-Milliarden-Dollar-Kauf von LinkedIn gemacht hat. Ausserdem braucht Microsoft Geld für eine rekordhohe Dividende und den Rückkauf von Aktien. Und man will sich offenbar Geld besorgen, solange es noch billig ist. (hc)

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