Microsoft erwirkt Aufschub für Word-Verkaufsverbot

4. September 2009, 08:00
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Das Undenkbare tritt nun auch tatsächlich nicht ein.

Das Undenkbare tritt nun auch tatsächlich nicht ein. Ein Berufungsgericht hat ein gegen Microsoft verhängtes Verkaufsverbot für Word vorerst hinausgeschoben. Nach dem Urteil eines texanischen Gerichts in einem Patentstreit hätte Microsoft den Verkauf von Word in seiner bestehenden Form ab Oktober stoppen müssen.
Damit, dass das Verkaufsverbot tatsächlich auf Oktober in Kraft treten würde, hatte auch kaum ein Rechtsexperte in den USA gerechnet. In der Berufung geht es nun aber weiterhin darum, ob und wie viel Schadensersatz Microsoft an i4i, das Unternehmen, das gegen Microsoft geklagt hatte, zahlen muss. Das texanische Gericht hatte gegen Microsoft eine Busse von 290 Millionen Dollar verhängt. Viele Experten in den USA erklären, dass der Aufschub des Verkaufsverbots zu erwarten war aber kaum Aufschlüsse darüber gibt, wie das Berufungsgericht in der zu Grunde liegenden Sache entscheiden wird. Die nächste Verhandlung findet am 23. September statt. (hjm)

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