Microsoft forciert Virtualisierungsbusiness

22. Januar 2008, 09:56
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Mit einem Zukauf, einer erweiterten Partnerschaft und gesenkten Lizenzgebühren will Microsoft mehr Schwung in seine Virtualisierungssparte bringen.

Mit einem Zukauf, einer erweiterten Partnerschaft und gesenkten Lizenzgebühren will Microsoft mehr Schwung in seine Virtualisierungssparte bringen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben die Übernahme des kalifornischen Virtualisierungsspezialisten Calista Technologies abgeschlossen. Gleichzeitig gab Microsoft eine erweiterte Kooperation mit Citrix bekannt. Citrix wird ein Tool für den einfachen Transfer von virtuellen Maschinen zwischen Citrix XenServern und Microsofts für 2008 erwartetem Hypervisor Hyper-V entwickeln. Letzterer soll auch in den Windows Server 2008 integriert werden, aber nicht zum Verkaufsstart des Servers im Q1 2008 fertig sein. Nach Aussagen von Larry Orecklin, General Manager von Microsofts Server-Infrastructure Business, wird Hyper-V wohl mit rund sechs Monaten Verspätung im Q3 nachgereicht.
Schon jetzt profitieren Business-User von drastisch gesenkten Lizenzgebühren für PCs und Thin Clients auf denen virtualisierte Windows-Desktops laufen. Statt wie bisher 78 US$ soll der Retail-Preis für den Windows Vista Enterprise Centralized Desktop nur noch 23 US$ betragen. Zudem hebt Microsoft die Beschränkungen in den Lizenzvereinbarungen bezüglich Virtualisierung bei den Vista-Consumer-Versionen Home Basic und Home Premium auf. (tm)

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