Microsoft hebt Prämienbegrenzung für Schwachstellensucher auf

10. August 2015, 12:16
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Wer den Redmondern hilft, Sicherheitslücken aufzudecken, soll künftig richtig gute Prämien kassieren können.

Wer den Redmondern hilft, Sicherheitslücken aufzudecken, soll künftig richtig gute Prämien kassieren können. Das war bisher insbesondere "Sicherheitsforscher" dazu veranlassen, die Abwehrmechanismen von Windows 10 unter die Lupe zu nehmen. Erwartet werden möglichst qualifizierte Ratschläge, in den auch angeben wird, wie sich Schwachstellen künftig vermeiden oder umgehen lassen.
Ausserdem will Microsoft künftig auch das Auffinden von Sicherheitslücken bei der Authentifizierung seiner Lösungen prämieren. Hierfür wurde bereits eine erste "Bonus-Periode" vom 5. August bis 5. Oktober ausgeschrieben, wo man Prämien von bis zu 30.000 Dollar einstreichen kann - doppelt so viel, wie beim bisher üblichen Standardsatz. Der Aufruf, Sicherheitslücken in Software zu suchen und dafür bezahlt zu werden, ist allerdings nicht neu. Mozilla bezahlte bereits 2004 für gefundene Fehler. Auch Facebook und Google sind ebenfalls längst auf den Zug aufgesprungen und locken Exploit-Sucher mit Geld. (vri)

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