Microsoft kündigt Windows Server 2019 Essentials an

6. September 2018, 11:04
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Im gleichen Atemzug machen die Redmonder den KMU-Kunden Microsoft 365 als Alternative schmackhaft.

Im gleichen Atemzug machen die Redmonder den KMU-Kunden Microsoft 365 als Alternative schmackhaft.
Noch im laufenden Jahr will Microsoft Windows Server 2019 Essentials für Unternehmen mit 25 Anwendern auf den Markt bringen. Doch es könnte die letzte Version der Essentials-Edition sein, wie ein Blogeintrag von Microsoft vermuten lässt. Denn in der Ankündigung weisen die Redmonder auf Microsoft 365 als Alternative hin.
Bei den Arbeiten an der 2019-Version, die auf Windows Server 2016 Essentials folgt, habe man festgestellt, das Cloud-Computing auch die IT-Planung von KMU beeinflusst. Microsoft 365 Business etwa sei eine Alternative für kleinere Firmen, da sich andere Cloud-Dienste integrieren liessen und es ohne dedizierte IT-Mitarbeitende eingesetzt werden könne, heisst es im Blogeintrag. Funktionen, die kleine Unternehmen benötigen, wie Dateifreigabe und Zusammenarbeit, Softwarepaket Microsoft 365 realisieren.
Obwohl kleine Business-Kunden von Microsoft durchaus Cloud-Services beanspruchen, seien On-Premise-Server nach wie vor verbreitet, heisst es weiter. Deshalb habe sich Microsoft entschieden, eine neue Version von Windows Server Essentials auf den Markt zu bringen. Der Release der 2019-Version ist noch für dieses Jahr vorgesehen.
Windows Server 2019 Essentials werde sich an der Vorgängerversion 2016 orientieren: Die Essentials-Version ist günstiger als die Standard-Version, biete eine Einzellizenz, die Client-Zugriffslizenzen (CAL) für bis zu 25 Benutzer respektive 50 Geräte enthält, sowie die Möglichkeit, herkömmliche Anwendungen und andere Funktionen, wie etwa die Datei- und Druckerfreigabe, auszuführen, so der Blogeintrag. Hinzu kämen Verbesserungen wie erweiterter Hardware-Support, Storage Migration Services oder System Insights.
Nicht mehr enthalten hingegen ist Essential Experience, ein Tool für das File Sharing und Datenmanagement. Als Alternative empfiehlt Microsoft hier Windows Admin Center. (kjo)

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