Microsoft macht Office intelligenter

26. September 2016, 15:21
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An der Ignite kündigt Microsoft eine Partnerschaft mit Adobe und News für Office 365 an.

In diesen Tagen findet die Microsoft-Konferenz Ignite statt. Die Redmonder kündigen eine Partnerschaft mit Adobe sowie Neuerungen für Office 365 und Windows Server 2016 an.
Heute fiel der Startschuss für die Microsoft-Konferenz Ignite, die noch bis 30. September in Atlanta (GA) über die Bühne geht. Im Rahmen der Konferenz hat Microsoft intelligente Services für Office 365, den Release von Windows Server 2016 und eine Partnerschaft mit Adobe angekündigt.
Office 365 wird intelligenter
Office 365 erhält eine Reihe von smarten, Cloud-basierten Funktionen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Dazu gehört etwa QuickStarter für PowerPoint und Sway. Damit könne automatisch eine Kurzfassung inklusive Bild einer Power-Point-Präsentation erstellt werden.
Tap für Word und Outlook soll helfen, bestehende Inhalte und Informationen innerhalb eines Unternehmens zu finden, die für ein Dokument, an dem man gerade arbeitet, hilfreich sein könnten. Die Funktion basiert auf Microsoft Graph, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Darüber hinaus soll Excel bald in der Lage sein, aus geographischen Daten eine Landkarte, basierend auf Bing Maps, zu erstellen.
Azure ist Adobes "preferred" Cloud-Plattform
An der Konferenz kündigt Microsoft eine Partnerschaft mit Adobe an, in der man gegenseitig die Cloud-Produkte des anderen vermarktet. Konkret bedeutet die Partnerschaft, dass Microsoft Azure die "preferred" Cloud-Plattform für die Adobe Marketing Cloud, die Adobe Creative Cloud und die Adobe Document Cloud sein wird. Im Gegenzug macht Microsoft die Adobe Marketing Cloud zum "preferred" Marketing-Service für die Dynamcis-365-Produkte. Dynamics 365 vereint Dynamics CRM mit Dynamics AX, soll also CRM und ERP bündeln. Hinzu kommen auf bestimmte Funktionen zugeschnittene Apps, etwa für Sales, Marketing oder Kundendienst.
Gemeinsam wolle man Unternehmen Marketing-Tools zur Verfügung stellen. Kunden sollen von künstlicher Intelligenz, Analytics und Machine Learning profitieren können. Etwa sollen Datenanalysen die Sales- und Marketing-Aktivitäten vereinfachen.
Windows Server 2016 wird im Oktober verfügbar
Wie Microsoft weiter schreibt, wird Windows Server 2016 im Oktober allgemein verfügbar sein. Insbesondere im Bereich Storage und Virtualisierung soll es im Vergleich zu den Preview-Versionen einige Verbesserungen geben, schreibt 'Heise'. Zudem betont Microsoft die besseren Security-Funktionen von Server 2016.
Schon im August haben Microsoft und Docker angekündigt, eine Version der Docker Engine entwickelt zu haben, die Container so formatiert, dass sie mit Windows Server 2016 kompatibel sind. Nun geben die Unternehmen eine Erweiterung der Partnerschaft bekannt. Dadurch mache man die Docker Engine auf Windows Server 2016 ohne zusätzliche Kosten verfügbar. Ein Grossteil des Supports werde von Microsoft selbst übernommen. (kjo)

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