Microsoft macht weiter mit Cloud-Services Kasse

27. Januar 2017, 12:45
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Der Azure-Umsatz hat sich nahezu verdoppelt.

Der Umsatz mit Microsoft Azure hat sich im Jahresvergleich nahezu verdoppelt.
Die Gewinne des Ende Dezember abgeschlossenen zweiten Quartals vom Software-Riesen aus Redmond sind zu einem guten Teil dem wachsenden Cloud-Geschäft zu verdanken. Bei einem im Vergleich mit dem Vorjahr um gut ein Prozent auf rund 24 Milliarden Dollar gewachsenen Umsatz (GAAP), habe allein der Cloud-Dienst Azure um satte 93 Prozent zugelegt. Am Ende steht für Microsoft ein Nettoquartalsgewinn von insgesamt 5,2 Milliarden Dollar, das ist ein Plus von 3,6 Prozent. Wobei für die einzelnen Sparten allerdings nur das Wachstum angegeben, aber keine konkreten Zahlen zu den Teilbereichen genannt werden.
Zum Umsatz haben die gesamten Services der Intelligent Cloud genannten Sparte inzwischen knapp sieben Milliarden Dollar beigetragen. Das ist laut Mitteilung ein Plus von acht Prozent. Der Bereich umfasst neben dem boomenden Azure-Geschäft auch Server-Produkte und Cloud-Services, mit denen zwölf Prozent mehr als im Vorjahresquartal erwirtschaftet wurden. Die Enterprise-Services hätten um rund vier Prozent zugelegt.
Productivity aus der Cloud wächst
Weiter wurden mit einem Umsatz von 7,4 Milliarden Dollar für den Sektor "Productivity and Business Processes" zehn Prozent mehr als im Vorjahr ausgewiesen. Hier legte allein das dazugehörige Office-365-Business um 47 Prozent zu. Das ebenfalls hier subsummierten Dynamics-Geschäft wuchs um sieben Prozent, wobei man Dynamics 365 als den eigentlichen Treiber bezeichnet. Der Consumer-Bereich habe in dieser Sparte um 22 Prozent zugelegt, wobei inzwischen 24,9 Millionen Office-365-Abos abgeschlossen seien. Schlechte Zahlen lieferte hingegen die auch in dieser Sparte angesiedelte und erstmals in den Zahlen vertretene LinkedIn, mit der im zweiten Quartal 228 Millionen Dollar erwirtschaftet und damit ein Nettoverlust von 100 Millionen Dollar ausgewiesen wurde.
Rückläufig ist auch die Personal-Computing-Sparte, die, obwohl hauptsächlich im Software-Umfeld gewachsen, nun um fünf Prozent auf 11,8 Milliarden Dollar schrumpfte. Gelitten hätten insbesondere die Umsätze im Smartphone-Geschäft, musste Microsoft einmal mehr eingestehen die Gaming-Umsätze sind. (vri)

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