Microsoft musste 2020 über 1200 Lücken stopfen

15. Juni 2021, 11:22
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Security-Forscher haben die Schwachstellen gezählt, die letztes Jahr in Microsoft-Produkten entdeckt wurden. Viele gelten als kritisch.

Microsoft hat eine bittere Marke geknackt: Ganze 1268 Schwachstellen sollen 2020 in Produkten und Services der Redmonder gefunden worden sein. Erstmals lag damit die Anzahl über 1000. Das ist eine Zunahme von 181% über die letzten 5 Jahre. Dies haben Security-Spezialisten des US-VPN-Anbieters Atlas VPN für einen neuen Report ausgerechnet.
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Die Zunahme der Schwachstellen in den letzten 5 Jahren. Grafik: Atlas VPN
Windows wies am meisten Lücken auf, heisst es dort. 907 Schwachstellen seien im letzten Jahr gezählt worden, 132 davon werden von den Security-Leuten als kritisch klassifiziert. Noch mehr kritische Lücken wies Windows Server auf: 138 an der Zahl. Auch die Browser blieben nicht von Lücken verschont: 92 Schwachstellen wurden 2020 in Microsofts Edge und Explorer entdeckt. Microsoft Office schliesslich brachte es noch auf 79 Stück.
Am häufigsten hätten Kriminelle Privilegien eskalieren können, wenn sie Lücken ausgenutzt hätten: Sie hätten Daten erbeuten, Admin-Befehle ausführen oder Malware installieren können. In 559 Schwachstellen – das sind 44% aller Lücken – wäre das möglich gewesen, wie Atlas VPN schreibt. Aufgrund von 345 Lücken hätte man Code Remote ausführen können und in 179 Fällen wären Daten zu entwenden gewesen.

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