Microsoft pherklagt Phisher

1. April 2005, 13:15
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Der Softwareriese versucht sich im Kampf gegen Phishing zu profilieren und verklagt 117 verdächtige Internet Sites.

Der Softwareriese versucht sich im Kampf gegen Phishing zu profilieren und verklagt 117 verdächtige Internet Sites.
Microsoft will den Kampf gegen das "Phishing"-Unwesen, das sich in letzter Zeit immer stärker verbreitet, nicht nur auf technologischer Ebene führen. Der Softwareriese benützt jetzt seine immensen Ressourcen auch um auch juristisch gegen Phisher vorzugehen. Microsoft hat Klagen gegen die Betreiber von 117 Phishing-Sites. Diese sind momentan noch unbekannt – Das erste Ziel der Klagen ist es deshalb die Identität der Sitebetreiber festzustellen.
Hinter der Microsoft-Aktion steckt natürlich nicht nur die Liebe zum Internetuser, sondern auch handfeste Interessen. Einerseits möchte Microsoft seinen immer noch mangelhaften Ruf in Sachen Security verbessern."Phisher" locken ihre Opfer, meist per E-Mail, auf gefälschte Websites, wo sie dann dazu verleitet werden, Informationen wie Kreditkartennummern oder Passwörter einzugeben. Dabei werden sehr oft auch gewisse Schwachstellen im Internet Explorer, da diese aber noch weniger verbreitet sind, konzentrieren sich die Phisher hauptsächlich auf den Explorer.)
Ein zweiter Aspekt ist, dass Phishing das Vertrauen von Anwendern ins E-Business, insbesondere ins E-Banking, senkt, und damit dessen Verbreitung behindern kann – und damit potentiell auch die Nachfrage nach entsprechender Infrastruktur-Software von Microsoft senkt. (Hans Jörg Maron)

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