Microsoft schnappt sich Desktop-Management-Technologie

3. Oktober 2006, 09:06
  • international
  • microsoft
  • übernahme
image

Microsoft hat das US-Softwareunternehmen DesktopStandard für eine ungenannte Summe übernommen.

Microsoft hat das US-Softwareunternehmen DesktopStandard für eine ungenannte Summe übernommen. DesktopStandard war bisher ein unabhängiger Softwarepartner Microsofts und stellte Zusatztools für die in Active Directory von Windows Server vorhandene "Group Policy"-Technologie her.
Microsoft wird nun einige der Produkte von DesktopStandard in seine bereits vorhandene Palette von Group Policy-Tools integrieren können. Dazu gehören die Produkte "GPOVault", "ProfileMaker", "Dragnet", "PolicyMaker Standard Edition", "Registry Extension" und "Share Manager." "Software Update" wird nicht mehr vertrieben, bestehende Kunden erhalten noch sechs Monate lang Patch-Informationen für Software-Update, für die Zeit danach sollen sie Alternativen wie "Windows Server Update Services" ins Auge fassen.
Nicht vom Deal betroffen ist das Produkt "PolicyMaker Application Security", das weiterhin von der ehemaligen DesktopStandard-Tochter BeyondTrust vertrieben wird. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

APIs bei Twitter werden kostenpflichtig

Schon in weniger als einer Woche werden Entwicklerinnen und Entwickler zur Kasse gebeten. Ein Preismodell gibts noch nicht.

publiziert am 3.2.2023
image

DXC hofft auf Turnaround im kommenden Jahr

Der Umsatz des IT-Dienstleisters ist im abgelaufenen Quartal erheblich geschrumpft. Im nächsten Geschäftsjahr soll es aber wieder aufwärts gehen, sagt der CEO.

publiziert am 2.2.2023
image

ChatGPT wächst so schnell wie keine andere App

Der KI-Chatbot bricht Rekorde und verzeichnet 100 Millionen aktive Nutzer innert nur 2 Monaten. Nun soll bald ein Abo-Modell eingeführt werden.

publiziert am 2.2.2023
image

Rapid7 prüft offenbar einen Verkauf

Der Security-Anbieter erwägt laut Medienberichten Optionen für einen Verkauf. Dabei soll auch eine Übernahme durch Private-Equity-Investoren infrage kommen.

publiziert am 2.2.2023