Microsoft startet seine Cloud für Financial Services

5. Oktober 2021, 09:41
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Die massgeschneiderte Cloud für die Finanzindustrie ist ab November allgemein verfügbar. Zu den Partnern gehören Accenture, PwC, KPMG, EY und weitere.

Im Februar 2021 gab Microsoft bekannt, sein massgeschneidertes Cloud-Angebot auszubauen. Mit Financial Services, Herstellung und Non-Profit wurden auch drei neue Branchen-Clouds angekündigt. Nach einer Preview-Phase wird die Cloud for Financial Services nun ab dem 1. November allgemein verfügbar.
"Unsere Branchen-Cloud basiert auf Datenschutz, Sicherheit und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bei Microsoft und unserem Partner-Ökosystem und basiert auf einem Branchendatenmodell, das Interoperabilität und Innovation ermöglicht", schreibt Bill Borden, Corporate Vice President of Worldwide Financial Services bei Microsoft, in einem Blogbeitrag.
Die Cloud for Financial Services integriere Cloud-Dienste über die gesamte Tiefe des Microsoft-Angebots – Azure, Microsoft 365, Dynamics 365 und Power Platform – gestützt auf ein Branchendatenmodell mit neuen Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten. Sie sei auch für den komplexen Kontrollrahmen und die regulatorischen Anforderungen der Branche entwickelt worden.
Die Funktionen von Microsoft Cloud for Financial Services umfassen unter anderem ein einheitliches Kundenprofil, in dem Finanz-, Verhaltens- und demografische Daten zusammengeführt werden. Das Kunden-Onboarding stelle leicht zugängliche Kredit-Apps und Self-Service-Tools zur Verfügung. Weiter würde ein Collaboration Manager die Automatisierung und Zusammenarbeit im Front- und Backoffice ermöglichen. Dazu kämen Konto- und Kaufschutz sowie Funktionen für die Verwaltung von Sicherheit und Compliance.
Zur offiziellen Markteinführung gibt Microsoft eine ganze Reihe von Service-Partnern bekannt. Dazu gehören unter anderem Accenture, Capgemini, EY, KPMG, PwC, Finastra und Veripark. "Unsere Partner sind bestrebt, ihre Kunden besser zu bedienen, indem sie integrierte Lösungen anbieten, die Risiken im gesamten Ökosystem reduzieren, neue Innovationsmöglichkeiten identifizieren und die Markteinführungszeit verkürzen", heisst es im Blogbeitrag.

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