Microsoft streicht Windows "Home Basic" für Industrieländer

4. Februar 2009, 10:51
  • workplace
image

Microsoft hat die vorgesehenen Verkaufsversionen von Windows 7 bekannt gegeben. Die günstige "Home Basic"-Edition wird es in unseren Regionen nicht mehr geben.

Microsoft hat die vorgesehenen Verkaufsversionen von Windows 7 bekannt gegeben. Die günstige "Home Basic"-Version wird es in unseren Regionen nicht mehr geben.
Das neue Microsoft-Betriebssystem "Windows 7" wird in sechs Versionen beziehungsweise "Editions" auf den Markt kommen, wie der Softwareriese gestern Abend bekannt gab.
Zwei davon sollen die Hauptversionen sein, welche die Bedürfnisse einer Mehrzahl aller Anwender abdecken: Windows 7 Home Premium für Heimanwender, und Windows 7 Professional für Unternehmensanwender. Dazu kommen noch je eine Version mit Zusatzfunktionen für beide Kundensegmente, Windows 7 Ultimate und Enterprise, sowie zwei eingeschränkte Versionen, Windows 7 Starter und Home Basic.
Die Konzentration auf zwei Hauptversionen soll Anwendern die Auswahl erleichtern, so Windows General Manager Mike Ybarra. Im Vergleich zu Windows Vista soll zudem der Upgrade-Pfad "logischer" werden. Beim Wechsel auf eine höhere Version soll man nicht mehr befürchten müssen, ein Feature der vorherigen Version zu verlieren. Ybarra nennt als Beispiel die Media-Center-Funktion von Home Premium, die in Vista Business fehlte.
Die Enterprise-Version von Windows 7 ist für Grossunternehmen vorgesehen. Im Vergleich zur Professional-Version soll sie unter anderem bessere Datenschutz- und Management-Funktionen enthalten. Windows 7 Ultimate wird die Luxus-Version für PC-Enthusiasten sein, die "alles" wollen, und zum Beispiel wie die Enterprise-Version die Verschlüsselungsfunktion BitLocker beinhalten.
Windows 7 Home Basic wird gemäss den Plänen von Microsoft in Industrieländern im Gegensatz zu Vista Home Basic nicht mehr zur Verfügung stehen und nur noch in "Emerging Markets" verlauft werden. Diese haben gemäss Ybarra "eigene Bedürfnisse" – sprich, Microsoft muss dort eine billige Version anbieten können. Home Basic wird im Gegensatz zu den höheren Versionen keine "Multitouch"-Bedienung erlauben und kein Media Center enthalten.
Überall erhältlich, aber nur vorinstalliert auf bestimmten Geräten, wird dafür die noch stärker eingeschränkte Windows 7 Starter-Edition sein. Die Starter-Version wird den Betrieb von höchstens drei Applikationen gleichzeitig erlauben und nur auf bestimmten Prozessoren laufen. Auch die unterstützten Bildschirmauflösungen werden beschränkt sein. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Slack integriert Teamviewer

Ab sofort können Teamviewer-Supportsessions in Slack gestartet werden.

publiziert am 17.11.2022
image

Google drängt allen Usern das neue Gmail-Design auf

Der Online-Gigant rollt Design-Änderungen bei Gmail aus. Ausserdem forciert Google die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

publiziert am 10.11.2022
image

Das Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben

4-Tage-Woche, keine verpflichtenden Bürozeiten: Wie Schweizer Entwicklerinnen und Entwickler gerne arbeiten würden, zeigt eine neue Studie.

publiziert am 8.11.2022
image

Armee migriert auf Windows 11

Weil kein Dienstleister den Auftrag haben wollte, musste das Militär zu einem Freihänder greifen. Die zivile Bundesverwaltung stemmt die nächstes Jahr startende Migration mit eigenen Ressourcen.

publiziert am 2.11.2022 4