Microsoft und CA schützen schlecht vor Zero-Day-Malware

9. Mai 2011, 11:36
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Die Antiviren-Lösungen von Microsoft und CA belegen in einem Test der deutschen Organisation AV-Test.org die beiden letzten Plätze. Besonders schlecht schneiden die beiden Produkte gemäss der Untersuchung bei der Entdeckung von sogenannten-Zero-Day-Schädlingen ab.

Die Antiviren-Lösungen von Microsoft und CA belegen in einem Test der deutschen Organisation AV-Test.orgAV-Test.org die beiden letzten Plätze. Besonders schlecht schneiden die beiden Produkte gemäss der Untersuchung bei der Entdeckung von sogenannten-Zero-Day-Schädlingen ab. Dazu hatten die Tester 107 solcher brandneuer Schädlinge auf die Virenscanner losgelassen, denn das entspräche, so AV-Test.org den Gefährdungen, denen Nutzer normalerweise ausgesetzt seien. Microsofts "Security Essentials" konnte im Januar und Februar immerhin 74 beziehungsweise 77 Prozent der Viren erkennen, im März allerdings nur noch 50 Prozent. Schlechter als das Produkt aus Redmond schnitt nur noch CAs "Internet Security Suite" ab, das im Januar 61, im Februar 57 und ich März nur noch magere 41 Prozent der Schädlinge erkennen konnte.
Ganz so schlecht, wie es auf den ersten Blick aussieht, ist Microsofts Sicherheitssoftware allerdings nicht. Bei den meisten anderen Tests erkannte die Software nämlich zwischen 97 und 100 Prozent der Schadsoftware und erhielt in der Kategorie "Usability" sogar Bestnoten.
Angeführt werden die Testresultate übrigens von Bitdefenders "Internet Security Suite 2011", gefolgt von "Internet Security 10.0" von Bull Guard und F-Secure's Internet Security 2011. (bt)

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