Microsoft verpasst Teams neue Features

24. September 2020, 13:59
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Bis Ende Jahr erhält das Collaboration-Tool von Microsoft einige neue Funktionen, darunter Live-Untertitel und Breakout-Räume.

Noch im Laufe dieses Jahres bringt Microsoft einige Neuerungen für das Collaboration-Tool Teams. Ein Teil der Features soll Besprechungen dynamischer und ansprechender gestalten, schreibt Microsoft in der Ankündigung, und insbesondere die regelmässige Arbeit im Homeoffice unterstützen.
Dazu gehört der "Together Mode", der es ermögliche, einen einheitlichen Hintergrund für alle Gesprächsteilnehmer zu wählen, der den Eindruck erwecken soll, alle Chat-Teilnehmer befänden sich im selben Raum. Gleichzeitig würden die Personen automatisch skaliert und zentriert, unabhängig davon, in welchem Abstand zur Kamera sie sich befinden.
Noch vor Jahresende sollen "Breakout Rooms" verfügbar sein. Damit liessen sich innerhalb einer Besprechung kleinere Gruppen in separaten Räumen formen. Referenten könnten zwischen den verschiedenen Besprechungszimmern wechseln, Ankündigungen an alle Räume schicken oder die Räume schliessen, um die Teilnehmer wieder zur Hauptbesprechung zurückzuholen.
Meeting-Recaps sollen es zudem erlauben, Besprechungen aufzuzeichnen und inklusive der Chats und geteilten Dateien verfügbar zu machen. Abgerufen werden könnten diese Aufzeichnungen direkt im entsprechenden Termin im Outlook-Kalender.
Teams werde grösser, so Microsoft weiter. Neu würden bis zu 1000 aktive Teilnehmer mit allen Funktionen unterstützt. Darüber hinaus könne Teams für Veranstaltungen auf bis zu 20'000 Zuhörer skaliert werden.
Daneben erhalte die Anruffunktion eine neue Oberfläche, die den Zugriff auf Kontakte, Sprachnachrichten und den Anrufverlauf verbessere. Die Microsoft-Search-Technologie soll zudem das Auffinden von Nachrichten, Personen und Dateien erleichtern. Die Resultate der neuen Suche würden mithilfe von KI priorisiert. 

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