Microsoft verschenkt Software an Studenten und Hochschulen

20. Februar 2008, 14:11
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Die Schweiz auf der Liste jener 11 Länder, die schon in der ersten Phase von dem Angebot kostenloser Developer-Programme profitieren.

Die Schweiz auf der Liste jener 11 Länder, die schon in der ersten Phase von dem Angebot kostenloser Developer-Programme profitieren.
Es geht um die Programmierer-Community der Zukunft, die Microsoft frühzeitig für seine Entwicklungs-Tools gewinnen möchte. Dementsprechend richtet sich das DreamSpark getaufte Programm an Hochschulen und Studenten mit Fokus auf Mathematik und technische Wissenschaften, in denen Microsoft die Programmierer von morgen sieht.
Schon im ersten Ausbauschritt, der neben den USA, Kanada und China auch acht Länder in Europa, darunter die Schweiz, umfasst, hofft Microsoft bis zu 35 Millionen Menschen anzusprechen. Weitere Länder, vor allem in Asien und Osteuropa, sollen im Laufe des Jahres der Liste hinzugefügt werden. Interessenten könnten sich online registrieren. Dazu ist eine Windows Live ID notwendig, so wie Informationen über die besuchte Hochschule. Microsoft verifiziert die Richtigkeit der Angaben und schon kann der Download losgehen. Hier empfiehlt sich allerdings eine wirklich schnelle DSL-Verbindung, denn Microsoft bietet einige wirkliche Schwergewichte an.
Im Angebot von DreamSpark finden sich Entwickler-Tools wie das, von Microsoft als "Sackhegel" betitelte, Visual Studio 2008 und 2005 in der Professional Edition und XNA Game Studio inklusive einer 1-Jahres-Mitgliedschaft im XNA Creators Club. Als Designer-Tool stellt Microsoft das Expression Studio, bestehend aus Expression Web, Blend, Design und Media, bereit. Abgerundet wird das Angebot mit den Plattformen SQL-Server 2005 Developer Edition und Windows Server 2003 Standard Edition.
Vor Microsoft hatten schon IBM (Eclipse) und Adobe (Flash) kostenlose Developer-Tools angeboten. Google umwirbt Studenten mit Gratis-Zugang zu den Online-Applikationen. Wer nach Alternativen abseits der grossen Konzerne sucht, wird vielleicht beim Open-Source Web Framework Ruby on Rails fündig. (Thomas Mironiuk)

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